Die Elektrofachhändler Media Markt & Saturn haben zur Weihnachtzeit eine Adventskalender-Aktion, bei der es täglich bis zum 24. Dezember 2021 neue spannende Angebote zu entdecken gibt. Die Händler schreiben dazu: "Unser Adventskalender 2021 steckt voller Technik-Highlights für Sie: Jeden Tag ein neues Angebot".
Das tägliche "Technik-Highlight" aus dem Angebote-Adventskalender von Media Markt & Saturn stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor. Öfters hereinschauen lohnt sich also.
Adventskalender-Deal aus Türchen Nr. 1
Das MicrosoftSurface Pro 7+ mit 12,3-Zoll-IPS-Diplay, Touch, Intel Core-i5-1135G7 mit bis zu 4,2 GHz, 8 GB Arbeitsspeicher, 128 GB SSD-Speicherplatz und Intel-Iris-Xe-Grafik für aktuell 849 statt 1099 Euro. Im aktuellen Bundle erhalten Sie zudem die Office-Suite Microsoft 365 Family im Wert von 99 Euro kostenlos dazu.
Noch bis zum 5. Dezember 2021 erhalten Sie bei Media Markt und Saturn einige Top-Schnäppchen mit Direktabzügen von bis zu 300 Euro. Die besten Deals zeigen wir Ihnen in unseren dazugehörigen Deal-Artikeln:
Bis zu 800 Euro sparen: Die besten Deals der Aktion
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Das Warten auf Halo Infinite hat bald ein Ende, hier ist schon mal der Launch-Trailer.
Ihr müsst nicht mehr lange warten, bis 343 Industries' Shooter Halo Infinite erscheint. Zur Einstimmung auf den Release gibt's jetzt den brandneuen Launch-Trailer zum Angucken.
In exakt einer Woche, am 8. Dezember 2021, erscheint der Sci-Fi-Shooter für Xbox Series X/S, PC und Xbox One.
Groß, größer, Halo Infinite
Xbox bezeichnet den neuesten Teil der Reihe als das "größte und offenste" Halo-Erlebnis, der neue Launch-Trailer konzentriert sich auch ganz auf die Kampagne.
"Wenn alle Hoffnung verloren ist und das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel steht, ist der Master Chief bereit, sich dem skrupellosesten Feind zu stellen, dem er je gegenüberstand", heißt es dazu. "Schlüpft in die Rüstung des größten Helden der Menschheit, um ein episches Abenteuer zu erleben und die Weiten von Zeta Halo zu erkunden, von atemberaubenden Höhen bis zu den geheimnisvollen Tiefen unter dem Ring."
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"Rettet UNSC-Marines, um Verstärkung im Kampf gegen einen furchterregenden Feind zu erhalten, der als 'Die Verbannten' bekannt ist."
Kürzlich hatte Martin bereits die Gelegenheit, die Kampagne von Halo Infinite anzuspielen. Seine Eindrücke dazu könnt ihr hier nachlesen.
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Indes müsst ihr euch auf den Koop-Modus für die Kampagne leider noch gedulden, der soll nun erst im Mai veröffentlicht werden. Beim Forge-Modus dauert es noch länger.
Den Multiplayer-Modus von Halo Infinite könnt ihr bereits seit dem 15. November 2021 spielen.
Wer ein Nokia 9 Pureview besitzt, erhält vom Hersteller als Ausgleich beim Kauf eines anderen Nokia-Smartphones einen Rabatt.
Nokia 9 Pureview erhält von HMD Global doch kein Android 11(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Anders als geplant wird das Android-Smartphone Nokia 9 Pureview kein Update mit Android 11 erhalten. Auch eine neuere Version des Smartphone-Betriebssystems wird es wohl nicht geben. Zur Besänftigung betroffener Kunden bietet HMD Global einen Preisnachlass an, wenn aus diesem Grund auf ein anderes Nokia-Smartphone gewechselt wird.
Nach Angaben von HMD Global hätten "Inkompatibilitäten zwischen der Kamera und der Software" bestanden. Das hätte die Nutzung des Smartphones verschlechtert und daher sei die Entscheidung gefallen, doch kein Android 11 für das Nokia 9 Pureview anzubieten. Das Oberklasse-Smartphone wurde 2019 vorgestellt.
Kritik am Nokia 9 Pureview
HMD Global will weiterhin Sicherheits-Updates für das Nokia 9 Pureview veröffentlichen. Aber es wird keine neue Hauptversion von Android geben. Im Nokia-Forum zeigen sich Käufer des Nokia 9 Pureview verärgert darüber, dass das zugesicherte Update auf Android 11 nicht erscheinen wird. Dem Hersteller wird vorgeworfen, dass das Smartphone nie richtig funktioniert habe. Im Forum finden sich etliche Berichte, die vor allem von Problemen mit der Kamera im Smartphone berichten.
Zur Besänftigung der betroffenen Kunden erhalten diese in Deutschland einen Rabatt in Höhe von 50 Prozent, wenn sie sich ein anderes Nokia-Smartphone mit Android 11 zulegen. Dieser Rabatt gilt für das Nokia XR20 sowie alle übrigen Modelle der X-Reihe.
Der Rabatt bezieht sich auf den Listenpreis der Smartphones. Dieser liegt beim Nokia XR20 bei 500 Euro und nach Abzug des Rabatts gäbe es das Smartphone für 250 Euro. Im Handel gibt es das Nokia XR20 für etwas mehr als 400 Euro.
Gewinnt eine PS5, eine Xbox X, einen Fernseher, die Switch OLED und und und! Der Netzwelt-Adventskalender beschert euch die heißesten Gadgets des Jahres. Türchen auf!
Lasst uns dieses Jahr mit einem Feuerwerk beenden. Jeden Tag verlosen wir an dieser Stelle tolle Preise. Ihr müsst euch dafür nicht krumm machen. Türchen öffnen, Frage beantworten und mit ein wenig Glück staubt ihr einen Hauptgewinn ab.
Adventskalender 2021: Am 1. könnt ihr ein Samsung Tab A7 Lite gewinnen
Am heutigen 1. Dezember wartet mit dem Samsung Tab A7 Lite ein Tablet-PC auf euch. Aber ihr könnt noch mehr gewinnen. Nehmt ihr nämlich jeden Tag am Adventsgewinnspiel teil, erhöht ihr eure Chancen auf einen der Hauptgewinne.
Ihr könnt zwei PS5 und eine Xbox Series X gewinnen
Ihr habt unsere Postfächer geflutet und wir haben zusammen mit unseren Partnern Media Markt und Saturn alle Hebel in Bewegung gesetzt: Zwei Exemplare der Playstation 5 und eine Xbox Series X konnten wir für euch sichern. Hinter welchen Türchen sich die Konsolen verstecken, wird nicht verraten.
Darüber hinaus warten im Netzwelt-Adventskalender dieses Jahr Preise im Gesamtwert von rund 10.000 Euro auf euch! Sollte euer Wunsch-Gerät nicht hinter dem heutigen Türchen gewartet haben, versucht es morgen noch einmal.
Teilnahmebedingungen
Um zu gewinnen, braucht ihr ein Los. Je mehr Lose ihr habt, desto größer sind eure Chancen, am Ende als Gewinner oder Gewinnerin gezogen zu werden und einen der 24 Preise abzuräumen. Wie bekommt ihr Lose? Hinter jeder Adventskalendertür wartet eine Frage auf euch. Für die richtige Antwort erhaltet ihr 8 Lose. Beantwortet ihr alle Fragen richtig, habt ihr also am Ende der Adventszeit 192 Lose in der Trommel.
Zusätzlich könnt ihr eure Chancen erhöhen, indem ihr den Adventskalender weiterempfehlt oder unsere Newsletter abonniert. Auch das Folgen unserer Social-Media-Aktivitäten auf Facebook, Twitter und Instagram wird belohnt und erhöht eure Chancen. Alle Details dazu gibt es, wenn ihr dem obigen Link zum Adventskalender folgt
Alle Gewinne werden am 7. Januar 2022 verlost. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es gelten die Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele der netzwelt GmbH. Wir wünschen euch viel Glück und eine besinnliche Adventszeit. Wollt ihr künftig regelmäßig über Gewinnspiele auf netzwelt informiert werden, meldet euch für unseren Gewinnspiel-Newsletter an.
Es wird in einer Graspapier-Schachtel geliefert, als CO₂-neutral beworben und beim Recycling gibt es Geld zurück. Ist das Rephone wirklich so nachhaltig, wie seine Entwickler behaupten – und lohnt sich der Kauf?
»Hergestellt in Deutschland aus Frischfasern«: Nein, damit ist nicht das Handy gemeint
Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL
Viel Überzeugung spricht nicht aus der Pressemitteilung, wenn Mobilcom/Debitel darauf hinweist, das Rephone könne »trotz Recyclat-Rückseite« sowohl kabellos als auch schnell aufgeladen werden. Der Recycling-Kunststoff sollte für diese Funktionen kein Problem darstellen. Dabei ist es ein Schritt in die richtige Richtung, ein Smartphone dieser Preisklasse – das Rephone kostet 399 Euro – mit einer kabellosen Ladefunktion auszustatten, die etwa Sony seinem viereinhalbmal so teuren Xperia Pro-I vorenthält. Dass kein Ladegerät mitgeliefert wird, verwundert nicht, das machen andere Hersteller auch so.
Zum Konzept gehört auch, dass sich das Rephone einfach reparieren lassen soll. Um das zu ermöglichen, sind die Bauteile – oder vielmehr die Bauteilgruppen – mit schlichten Kreuzschlitzschrauben verschraubt. Auf den Einsatz von Klebstoffen habe man verzichtet, heißt es von Mobilcom/Debitel, wo das Rephone exklusiv erhältlich ist. Selbst schrauben, so wie es beim Fairphone schon lange und bald auch bei Apple möglich sein wird, soll man aber nicht. Vielmehr macht der modulare Aufbau den Technikern des Herstellers die Arbeit leichter. Falls das Display kaputtgeht, kostet der Austausch 89 Euro.
Der Schraubendreher passt: Im Rephone wird nichts verklebt, nur verschraubt
Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL
Das einzige Teil, das man selbst auswechseln kann, ist der Akku, den man für 35 Euro nachkaufen kann. Doch bis man wirklich einen neuen braucht, sollten mindestens zwei bis drei Jahre vergangenen sein. Mobilcom/Debitel will den Alterungsprozess mit einer als »Akku Save« bezeichneten Technologie hinauszögern. Die stoppt den Ladevorgang, sobald der Akku zu 90 Prozent aufgeladen ist. »Eine rund 50 Prozent längere Lebensdauer«, soll das bringen. Ob das klappt, wird sich erst in einigen Jahren sagen lassen. Wer lieber die volle Kapazität nutzen möchte, kann die Funktion auch einfach abschalten.
Das Gehäuse lässt sich ohne Schraubendreher öffnen, der Akku sekundenschell auswechseln
Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL
Graspapier aus Schleswig-Holstein
Als »100% CO2 neutral« wird das Rephone online beworben. Ein Bio-Smartphone ist es deshalb nicht. Nur für den bereits erwähnten Rückendeckel aus Recycling-Kunststoff mag der Hersteller angeben, dass er aus Deutschland kommt. Die Ursprungsländer der übrigen Komponenten will das Unternehmen nicht offenlegen. Sie dürften überwiegend aus Asien zugeliefert werden, anders als die Verpackung aus Graspapier, die in Schleswig-Holstein hergestellt wird.
Die Verpackung kommt aus Deutschland, der Bildschirm wohl kaum
Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL
In der Pressemitteilung zu dem Gerät wird auch gelobt: »Das erste CO2-neutrale Smartphone wird mit 100 Prozent Ökostrom in Deutschland produziert«. Auch das bezieht sich nur auf den Teil der Herstellung, der in Deutschland erfolgt, nämlich im Werk der ehemaligen Siemens-Tochter Gigaset in Bocholt. Für alle Komponenten, die aus Asien stammen, nehme man »eine umfassende CO2-Kompensation vor.«
Kann das was?
Bleibt die Frage, ob das Rephone als Smartphone etwas taugt und ob man es wirklich möglichst lange verwenden will – und kann. Dass es mit Android 11 geliefert wird und der Hersteller Hoffnung macht, Anfang 2022 das aktuelle Android 12 nachliefern zu können, klingt erst einmal gut. Sicherheitsupdates will das Unternehmen drei Jahren lang liefern. Von Updates auf kommende Android-Versionen nach Android 12 ist nicht die Rede.
Unklar ist, wie lange der Mittelklasse-Prozessor von Mediatek mit großen Android-Updates mithalten könnte. Seine Leistung taxieren Messprogramme etwa auf dem Niveau eines Samsung Galaxy S8 von 2017. Das war mal High End, ist jetzt aber bestenfalls Mittelklasse. Im Alltag ist mir trotzdem kein einziger Ruckler untergekommen. Mail und Web funktionieren damit sowieso gut und auch grafiklastige Spiele wie »Real Racing« laufen auf dem Rephone ohne Abstriche.
Ungleiches Duo: Die Hauptkameras haben 8 und 64 Megapixel
Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL
Die sind dagegen beim Bildschirm zu machen, der mit seinen knalligen Farben eher zu Übertreibungen neigt. Zusammen mit der Helligkeitsautomatik, die das Display aus meiner Sicht stets zu hell ausleuchtet, sorgt das für sehr kräftige, strahlende Farben. Mit der Realität haben die wenig zu tun. Beim Fotografieren kann das zur Enttäuschung werden, wenn ein Foto, das auf dem Rephone toll aussieht, auf dem PC oder Fernseher plötzlich zu verblassen scheint.
Rephone-Testfotos: Links mit der Weitwinkelkamera, rechts mit der Ultraweitwinkelkamera aufgenommen
Fotos macht das Rephone mit einer 64-Megapixel-Weitwinkel- und einer 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Die Bildqualität liegt im Mittelfeld. Vom Digitalzoom sollte man die Finger lassen, weil schon bei weniger als der maximal möglichen vierfachen Vergrößerung Details verloren gehen. Das Ultraweitwinkelobjektiv verzerrt zu den Rändern hin deutlich.
Mit 128 Gigabyte (GB) dürfte der eingebaute Speicher für viele Anwendungen groß genug sein. Wer mehr braucht, kann bis zu 512 GB per Speicherkarte nachrüsten. Wer mag, kann zwei Sim-Karten für unterschiedliche Netze in das Handy einschieben, eine eSim hat das Gerät aber ebenso wenig wie 5G-Technologie oder Wifi 6.
Fazit
Der Gedanke, ein Smartphone CO₂-neutral anzubieten, ist lobenswert. Noch lobenswerter wäre es, die CO₂-Bilanz nicht nachträglich auszugleichen, sondern schon bei der Produktion der Komponenten anzusetzen. Ein Rückendeckel aus Recyclingmaterial und eine Verpackung aus Graspapier sind ein schöner Anfang, aber da geht noch mehr. Ein Vorbild könnte das Fairphone 4 sein, bei dem auf Fairness bei der Ressourcengewinnung und leichte Reparierbarkeit durch Nutzerin oder Nutzer gelegt wird. Auch Apple will es seinen Kunden künftig ermöglichen, Komponenten selbst auszutauschen, baut immer mehr Recyclingmaterialien in seine Smartphones und legt regelmäßig seine Umweltbilanz offen.
Bemerkenswert ist schlussendlich auch, wie ähnlich das Rephone dem Gigaset GS5 ist. Bis auf die Hauptkamera und den Rückendeckel scheinen die beiden technisch nahezu identisch zu sein. Mit dem feinen Unterschied, dass Gigaset das GS5 für 299 Euro anbietet, während das Rephone 399 Euro kostet. CO2-Ausgleich und Recyclat-Rückseite müssen den Kunden also 75 Euro wert sein denn – das gibt es wohl nur beim Rephone – wenn man es zum Recycling gibt, erhält man von Mobilcom/Debitel 25 Euro zurück.
Hintergrund: Produkttests im Netzwelt-Ressort
Über welche Produkte wir in der Netzwelt berichten und welche wir testen oder nicht, entscheiden wir selbst. Für keinen der Testberichte bekommen wir Geld oder andere Gegenleistungen vom Hersteller. Es kann aus verschiedenen Gründen vorkommen, dass wir über Produkte nicht berichten, obwohl uns entsprechende Testprodukte vorliegen.
Testgeräte und Rezensionsexemplare von Spielen bekommen wir in der Regel kostenlos für einen bestimmten Zeitraum vom Hersteller zur Verfügung gestellt, zum Teil auch vor der offiziellen Veröffentlichung. So können unsere Testberichte rechtzeitig oder zeitnah zur Veröffentlichung des Produkts erscheinen.
Vorabversionen oder Geräte aus Vorserienproduktionen testen wir nur in Sonderfällen. In der Regel warten wir ab, bis wir Testgeräte oder Spielversionen bekommen können, die mit den Verkaufsversionen identisch sind. In einigen Fällen kaufen wir Produkte auch auf eigene Kosten selbst, wenn sie bereits im Handel oder online verfügbar sind.
In der Regel werden Testgeräte nach dem Ende des Tests an die Hersteller zurückgeschickt. Die Ausnahme sind Rezensionsexemplare von Spielen und sogenannte Dauerleihgaben: So haben wir zum Beispiel Spielekonsolen und Smartphones in der Redaktion, die wir über längere Zeit nutzen dürfen. So können wir beispielsweise über Softwareupdates, neues Zubehör und neue Spiele berichten oder Langzeiturteile fällen.
Die Kosten für Reisen zu Veranstaltungen, egal ob sie in Deutschland oder im Ausland stattfinden, trägt DER SPIEGEL stets selbst. Das gilt auch dann, wenn beispielsweise aufgrund kurzfristiger Termine ein Unternehmen die Reiseplanung übernimmt.
Veranstaltungen, zu denen wir auf eigene Kosten reisen, sind unter anderem die Messen Ifa, CES, E3 und Gamescom sowie Events von Firmen wie Apple, Google, Microsoft oder Nintendo. Auf Konferenzen wie dem Chaos Communication Congress oder der re:publica bekommen wir in der Regel, wie auch andere Pressevertreter, kostenlose Pressetickets, da wir über die Konferenz berichten und keine klassischen Teilnehmer sind.
Seit Dezember 2016 finden sich in einigen Netzwelt-Artikeln Amazon-Anzeigen, die sogenannte Partner-Links enthalten. Besucht ein Nutzer über einen solchen Link Amazon und kauft dort online ein, wird DER SPIEGEL in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt. Die Anzeigen tauchen in Artikeln unabhängig davon auf, ob ein Produkttest positiv oder negativ ausfällt.
Wie die NASA mit Solarantrieb den Weltraum erkunden will
Tatyana Woodall
Fertig zusammengesetzt: Die Schubdüsen der Sonde Psyche im Juli 2021.
(Bild: NASA/JPL-Caltech)
Die NASA-Sonde "Psyche" erzeugt dreimal mehr Schub als bisherige treibstoffsparende Antriebe und könnte eine neue Raumforschungsära einläuten.
Im August nächsten Jahres wird die NASA-Sonde Psyche zu einem riesigen Metall-Asteroiden namens Psyche 16 aufbrechen, der nach der griechischen Göttin der Seele benannt ist. Das Ziel der Wissenschaftler, durch die Forschungsmission mehr über die Entstehung von Planeten zu erfahren, ist nicht neu. Die Art und Weise, wie Psyche ihr Ziel erreichen soll, wird sich dagegen deutlich von bisherigen NASA-Missionen unterscheiden.
Herkömmliche Raumsonden werden durch chemische Reaktionen zwischen flüssigen Brennstoffen angetrieben. Psyche soll dagegen mithilfe zweier riesiger Solaranlagen Sonnenenergie in Strom umwandeln, der dann vier Ionentriebwerke antreibt. Genauer gesagt wird der erzeugte Strom in Tanks gelagertes Xenon-Gas ionisieren, das auch in Autoscheinwerfern verwendet wird. Vier Schubdüsen stoßen die Xenon-Ionen aus und treiben das Raumfahrzeug sanft in Richtung des Asteroiden, der sich mehr als 2,4 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt in einer Umlaufbahn zwischen Mars und Jupiter befindet.
Anders als frühere Raumsonden wie etwa Lucy [4] wird Psyche als eine der ersten NASA-Tiefenraummissionen nicht nur ihre Instrumente mit Solarenergie antreiben, sondern diese auch für den Antrieb nutzen. Paulo Lozano zufolge könnte Psyche den Grundstein für weitere solarbetriebene Weltraumforschungen legen. Die Technik kann laut dem Direktor des "Space Propulsion Laboratory" am Massachusetts Institute of Technology (MIT) dazu beitragen, dass parallel mehrere Himmelsobjekte über längere Zeiträume hinweg erforscht und bemannte Missionen außerhalb der Erdumlaufbahn möglich und erschwinglich werden können. "Es eröffnet tatsächlich die Möglichkeit, den Weltraum auf eine Art und Weise zu erforschen und zu kommerzialisieren, wie wir es bisher noch nicht gesehen haben", sagt Lozano.
Da ein Raumfahrzeug mit solarelektrischem Antrieb weniger Treibstoff benötigt als ein chemisch angetriebenes, bietet es mehr Frachtraum und auch mehr Platz für wissenschaftliche Instrumente – und später auch für Astronauten. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen Accion Systems [5] bereits an effizienteren Ionentriebwerken für Cubesat-Kleinsatelliten und auch für größere Satelliten und andere Raumfahrzeuge. Zwar ist Solarantriebstechnik bei Satelliten in der Erdumlaufbahn bereits verbreitet, allerdings war sie bisher keine ausreichend leistungsfähige Alternative zu chemischen Triebwerken. Fortschritte bei den solarelektrischen Antrieben dürften das ändern.
Die Solarenergie- und Ionentriebwerk-Technik, die bei Psyche zum Einsatz kommen soll, wurde zum ersten Mal im Erkundungsraumfahrzeug Dawn getestet. Ihm ging 2018 in der Umlaufbahn um den Zwergplaneten Ceres fatalerweise der Treibstoff aus [7], drei Jahre nach dem Ende seiner Mission. Eigentlich können solche Triebwerke jahrelang betrieben werden, ohne dass der Treibstoff ausgeht. Allerdings liefern sie im Vergleich zu konventionellen Antrieben relativ wenig Schubkraft.
Bis 2026 zum Asteroiden Psyche 16
Die Schubdüsen von Psyche werden dreimal so viel Schub erzeugen können wie ihre Vorgänger. Zudem wird sie etwa ein Jahr nach dem Start die Anziehungskraft des Mars nutzen, ihre Flugbahn zu ändern, bevor sie schließlich 2026 ihr Ziel erreicht. Danach soll Psyche den Asteroiden knapp zwei Jahre lang umkreisen und den Eisenkern des Asteroiden untersuchen. Die Sonde soll herausfinden, ob er dieselben Elemente enthält, die im Hochdruckkern der Erde entdeckt wurden.
Psyche besitzt ein Multispektral-Bildgebungsinstrument, das mit einem Filter und zwei Kameras hochauflösende geologische, kompositorische und topografische Daten des Asteroiden sammeln wird. Sollte sich herausstellen, dass der Kern des Asteroiden dem von kleinen, felsigen Planeten ähnelt, könnten die Wissenschaftler feststellen, ob beide einen ähnlichen Ursprung haben. Da sie annehmen, dass der Psyche-16-Asteroid der Kern eines Planeten ist, der sich nicht fertig gebildet hat, könnte ein Blick aus der Nähe Details über die Entstehung des inneren Sonnensystems liefern.
Psyche wurde 2017 als eine von zwei Missionen für das Discovery-Programm der NASA ausgewählt, das kostengünstige Missionen zu Zielen im Sonnensystem plant. Ein Entwicklungsbudget von etwa 450 Millionen Dollar soll sicherstellen, dass Psyche es weit genug in den Weltraum schafft.
Doch je weiter sich ein Raumfahrzeug von der Sonne entfernt, desto schwieriger wird es für seine Solaranlagen, das Sonnenlicht einzufangen und die Ionentriebwerke zu betreiben. Sobald Psyche den Mars hinter sich gelassen hat, wird es deshalb langsamer werden. Um noch weiter ins All vorzudringen, wird das Raumfahrzeug möglicherweise einen nuklearen Raketenantrieb [9] brauchen, an dem die NASA ebenfalls schon arbeitet. Dabei wird der Treibstoff (zum Beispiel Wasserstoff) mithilfe eines kleinen Atomreaktors erhitzt [10], um dann als Gas auszuströmen und so die Rakete anzutreiben.
URL dieses Artikels: https://www.heise.de/-6279696
Adventskalender-Gewinnspiel Türchen 10: Nintendo-Gaming-Set zu gewinnen
Mit dem nigelnagelneuen Nintendo Switch (OLED-Modell) erleben alle Videospiele dank 7-Zoll-OLED-Bildschirm und schmalerer Einfassung in ganz neuem Glanz – wortwörtlich. Die intensiven Farben des Bildschirms und sein hoher Kontrast liefern ein beeindruckendes Spielerlebnis im Handheld- und Tisch-Modus – egal, ob Sie mit atemberaubender Geschwindigkeit Rennen fahren oder Gegner in die Flucht schlagen.
Doch auch beim Sport kommt dies gelegen. Ring-Con bereit, Beingurt angelegt und auf in ein Abenteuer voller Sport! Im Fitness-Videospiel Ring Fit Adventure reisen Sie in eine Fantasywelt, um mit echten Übungen einem Bodybuilder-Drachen das Handwerk zu legen. Laufen Sie auf der Stelle, um über weite Wiesen zu sprinten, greifen Sie Gegner mit Überkopfpressen an und füllen Sie Ihre Energie mit Yoga-Posen auf.
Für Entspannung ist ebenfalls gesorgt: In Animal Crossing: New Horizons für Nintendo Switch beginnen Spieler:innen ein relaxtes Leben auf einer einsamen Insel voller niedlicher Tierbewohner:innen, die sie nach Lust und Laune gestalten können. Sie sammeln Materialien und bauen daraus Häuser, Möbel und Werkzeuge. Die Landschaften im Spiel können nach ihren eigenen Vorstellungen umgestaltet werden.