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Saturday, July 2, 2022

Der Sonntagsfahrer: Wokeholisierte Geisterfahrer – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM - Die Achse des Guten

Wie Sie hier vielleicht gelesen haben, kam es in der letzten Woche zu einem versetzten Frontalcrash zwischen der Woke-Abteilung von Audi respektive VW und der Achse des Guten. Das weltweit erste Auto, das auf den versetzten Frontalaufprall ausgelegt wurde, war die Mercedes S-Klasse des Typs W 126. Die Fahrgastzelle bleibt dabei beim Aufprall stabil, der Vorderwagen baut die Energie flexibel ab. Wir wussten bei Achgut.com gar nicht, dass wir auf dem neuesten sicherheitstechnischen Stand sind, und doch scheint es so. Jedenfalls haben wir den wokeholisierten Geisterfahrer, der uns auf der A9 in Höhe Ingolstadt entgegen kam, heil überstanden.

Auch dank unserer Leser. Die haben die Warnwesten übergestülpt und Erste Hilfe geleistetet, psychologisch und finanziell, so dass wir uns jetzt wieder auf einer sicheren Fahrspur fortbewegen. Noch leicht benommen, melde ich mich daher zum Dienst zurück und sage einfach: DANKE! Es macht Spaß, hier weiter sonntagsfahren zu dürfen, auch wenn mir zwischendurch das Lächeln leicht verrutscht ist.

Der Mercedes W 126 wurde übrigens noch unter Werner Breitschwert entwickelt, einem versessenen Ingenieur an der Spitze von Mercedes. Die unter seiner Ägide gebauten Autos der Marke gelten heute noch als die besten ihrer Art. Danach kam Edzard Reuter, der sich nicht so sehr für Autos interessierte und lieber aufs moralische Pferd stieg. Er hatte zwar keine Strategie (beziehungsweise eine komplett falsche) für das Unternehmen, gab stattdessen aber Göttliches von sich. Der Herr Edzard ließ den Berg von einer Rauchwolke umhüllen, er sprach zur Belegschaft und gab ihr Gebote. Der Berg bebte, während er sprach: „Wir fühlen uns uns gleichrangig verantwortlich gegenüber den Kapitalgebern, gegenüber der Belegschaft und gegenüber der Umwelt und handeln danach“. Am Ende von Reuters Dienstzeit verbucht Daimler Milliardenverluste, 80.000 Menschen im Konzern verloren ihren Job. Die überdimensionierte Konzern-Zentrale in Stuttgart Möhringen ging als „Bullshit Castle“ in die Unternehmens-Geschichte ein, eine Ruine am Fuße des Berg Sinalco.

Mit Reuter ging es los. Inzwischen ist ein Wettbewerb um seine Nachfolge entstanden, bei der Volkswagen-Chef Herbert Diess und Daimler-Chef Ola Källenius sich ein Kopf-an-Kopf Rennen liefern. Diess wurde bei BMW von der Belegschaft mit dem Kosenamen „Dr. Death“ versehen, bevor er zu VW weggelobt wurde, um dort sein segensreiches Tun fortzusetzen. Beide begrüßten ausdrücklich das Vorhaben der EU, den Verbrennermotor ab 2035 zu verbieten, das heißt, sie sehen ihrer Selbstabschaffung zuversichtlich entgegen. Ich tippe mal, dass eine Menge technisches Know-how, sprich Mitarbeiter, den Weg zu anderen Ufern antreten, weil es ihnen in Diessland und Källeningrad zu untief geworden ist. Die sind dann mal weg.

Inzwischen liegt dazwischen der Pazifik

In den letzten Jahrzehnten ist der Gegensatz zwischen denen, die in den Autokonzernen das Geld verdienen und jenen, die es zum Fenster rauswerfen, immer größer geworden. Der Graben zwischen Facharbeitern und Technikern auf der einen Seite und Betriebswirten sowie Kosmetik-Abteilungen fürs Image auf der anderen Seite war schon immer so breit wie der im Eisbären-Gehege des Berliner Zoos. Inzwischen liegt dazwischen der Pazifik, also nur Wasser mit Ausnahme von Pearl Harbor, was auch kein rechter Trost ist. Das sieht man ganz einfach an Alexander B., einem für Audi tätigen VW-Mitarbeiter, der mit dem Gender-Getue „einfach in Ruhe gelassen“ werden will. Ein Prozess in Ingolstadt wird nun klären, ob er mit Arbeitsanweisungen leben muss, in denen Formulierungen dieser Art verbindlich sind: „Der_die BSM-Expertin ist qualifizierte_r Fachexpert_in“. Mehr dazu erzählte gestern Ulli Kulke in diesem Achgut.com Beitrag. Das Gericht kündigte vorsorglich an, dass es sich nicht um einen Musterprozess handele, sondern nur der Einzelfall entschieden werde, was für mich eher auf einen Erfolg des Klägers hindeutet, aber vor Gericht muss man stets auf Überraschungen gefasst sein wie auf der Nordschleife des Nürburgrings.

Um den grundsätzlichen Konflikt zwischen Anschaffern und Abschaffern verstehen zu können, sollte man ein wenig das Wesen eines Technikers oder Ingenieurs kennen. Ich habe in meinem früheren Leben als Brumm-Brumm-Journalist viel mit solchen zu tun gehabt, insbesonde im VW-Konzern. Und ich habe ihren spöden Charme immer geliebt, weil sie so rational und analytisch an die Dinge herangehen. Techniker sind nämlich Skeptiker, die die Sinnhaftigkeit einer Lösung stets anzweifeln und eine bessere finden wollen. Darin besteht das Wesen des Fortschritts. 

Techniker sind ausgebildete Selbstdenker und haben keine Zeit für „Gedöns“ wie Gerhard Schröder – es war nicht alles schlecht an ihm – während seiner Amtszeit grüne Kernanliegen zu bezeichnen pflegte. Inzwischen hat das Gedöns die Macht übernommen. Und die Techniker sollen gendern und an Lösungen tüfteln, die sie tief in ihrem Herzen nicht für der Weisheit letzten Schluss halten, etwa dem Elektroauto. Techniker hassen es, wenn man ihnen Lösungen vorschreibt statt Ziele vorzugeben, die sie erreichen sollen. Kein Wunder also, dass diese Spezies überdurchschnittlich häufig unter Achgut-Lesern anzutreffen ist und in den letzten Tagen so manche Patenschaft aus Wolfsburg oder Ingolstadt eintrudelte.

Das Phänomen von Fliehkräften, Schwerpunkt und Gierachse

Schon immer habe ich mich gern mit den Technikern und Ingenieuren unterhalten. Mit einem von Ihnen bin ich sogar mal durch die Grand Galerie de l‘Évolution des Naturkunde-Museums in Paris spaziert, und er hat mir das Phänomen von Fliehkräften, Schwerpunkt und Gierachse anhand von Nashörnern, Raubkatzen und Gazellen erklärt. Danach hat er beim gemeinsamen Mahl in einem Bistro am Place de la Bastille eine Papiertischdecke mit Erläuterungen bekritzelt und die entsprechenden Naturgesetze mit der Geduld eines Nachhilfelehrers erklärt. Die Tischdecke habe ich mitgenommen. Irgendwann werde ich sie rahmen und ins Wohnzimmer hängen. Als Erinnerung an die gute alte Zeit, in der Physik noch als verbindliche Voraussetzung für den Fahrzeugbau galt. 

Und er hat mir dann noch einen Witz erzählt, der die zwei Planeten, auf der Ingenieure und Woke-Aktivisten leben, anschaulich macht. Er lautete ungefähr so:

Zwei Ingenieurstudenten schlendern über den Campus. Da sagt der eine: „Wo hast du das tolle Fahrrad her?“ Darauf der Andere: „Als ich gestern ganz in Gedanken versunken spazieren ging, fuhr ein hübsches Mädchen mit diesem Fahrrad. Als sie mich sah, warf sie das Rad zur Seite, riss sich die Kleider vom Leib und schrie: ,Nimm dir, was du willst!'". Der erste Student nickte zustimmend: „Gute Wahl, die Kleider hätten vermutlich nicht gepasst!"

Von Dirk Maxeiner ist in der Achgut-Edition erschienen: „Hilfe, mein Hund überholt mich rechts. Bekenntnisse eines Sonntagsfahrers.“ Ideal für Schwarze, Weiße, Rote, Grüne, Gelbe, Blaue, sämtliche Geschlechtsidentitäten sowie Hundebesitzer und Katzenliebhaber, als Zündkerze für jeden Anlass(er). Portofrei zu beziehen hier.

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Britisches Startup präsentiert V-E-lomobil: Halb Fahrrad, halb Auto, voll elektrisch - DER SPIEGEL

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    Google verzichtet auf Android 13L - SmartDroid.de

    Erdnahe Asteroiden heute: Welche Asteroiden bewegen sich in Erdnähe? - m.news.de

    Mit "7482 (1994 PC1)" und "468727 (2010 JE87)" erreichen heute - neben 11 weiteren Asteroiden - 2 potenziell gefährliche Asteroiden den erdnächsten Punkt auf ihrer Umlaufbahn. Ein Überblick über die aktuell größten Asteroiden in Erdnähe und potenzielle Gefahren.

    Über 1,1 Millionen Asteroiden sind der NASA aktuell im Sonnensystem bekannt. Jeden Monat werden Tausende weitere dieser in der Regel unregelmäßig geformten Himmelskörper aus Gestein entdeckt. Besondere Beachtung erhalten die sogenannten erdnahen Asteroiden, die sich nicht wie die meisten Asteroiden im Asteroidengürtel um die Sonne bewegen, sondern dem Orbit der Erde nahe kommen und dem blauen Planeten damit auch gefährlich werden können. Einen Überblick über alle erdnahen Asteroiden, die heute den erdnächsten Punkt auf ihrer Umlaufbahn erreichen, erhalten Sie in diesem Artikel.
    Am Sonntag, den 03.07.2022, erreichen insgesamt 13 Asteroiden im Laufe des Tages ihre erdnächste Station, darunter sind auch 2 potenziell gefährliche Asteroiden.

    Die größten erdnahen Asteroiden heute

    "7482 (1994 PC1)" ist mit einem geschätzten Durchmesser von 1284 bis 2871 Metern der aktuell größte Asteroid in Erdnähe. Seine nächste Erdannäherung erreicht "7482 (1994 PC1)" heute um 09.51 Uhr. Der zweitgrößte erdnahe Asteroid ist "(2011 ME)" und hat einen geschätzten Durchmesser von 335 bis 748 Metern. "543319 (2013 YE38)" rangiert heute auf Position 3 der größten erdnahen Asteroiden (254 m - 568 m).

    Dieser Asteroid kommt der Erde heute besonders nah

    Der Erde am nächsten kommt heute der Asteroid "(2020 XM3)". Er nähert sich unserem Planeten um 22.56 Uhr auf bis zu 22,4 Mio. km Entfernung.
    Der Asteroid, der uns bisher am nächsten kam, ohne auf der Erde einzuschlagen, war "(2020 QG)". Dieser flog am 16.08.2020 mit einer Geschwindigkeit von etwa 44000 km/h nur 3000 km entfernt an der Erde vorbei. Da er aus Richtung der Sonne kam, haben ihn die Experten nicht kommen sehen: Er wurde erst 6 Stunden nach seinem Vorbeiflug entdeckt. Großen Schaden auf der Erde hätte er vermutlich selbst bei einer Kollision nicht angerichtet. Wegen seiner geringen Größe von nur 3 bis 6 m Durchmesser wird angenommen, dass er bei weiterer Annäherung in der Atmosphäre verglüht wäre.

    Potenziell gefährliche Asteroiden heute in Erdnähe

    Als potenziell gefährliche Asteroiden werden jene Asteroiden bezeichnet, die auf ihrer Umlaufbahn der Erdbahn dichter als 0,05 AE (ca. 7,5 Mio. km) kommen und eine absolute Helligkeit von 22 mag oder weniger aufweisen. Damit gelten sie als groß genug (mind. etwa 140 m Durchmesser), um im Falle eines Einschlags erhebliche Schäden zu verursachen. Etwa 20 Prozent der erdnahen Asteroiden werden als potenziell gefährlich eingestuft.
    Heute befinden sich 2 potenziell gefährliche Asteroiden in Erdnähe: "7482 (1994 PC1)" und "468727 (2010 JE87)".

    7482 (1994 PC1)
    Erste Beobachtung: 22.09.1974
    Letzte Beobachtung: 26.03.2022
    Absolute Helligkeit: 16,58 mag
    Geschätzter Durchmesser: 1284 m bis 2871 m
    Distanz: 66,3 Mio. km
    Geschwindigkeit: 60026,52 km/h (16,67 km/s)
    Zeitpunkt der kürzesten Entfernung zur Erde: am 03.07.2022 um 09.51 Uhr

    468727 (2010 JE87)
    Erste Beobachtung: 10.05.2010
    Letzte Beobachtung: 08.04.2022
    Absolute Helligkeit: 20,77 mag (lichtschwach)
    Geschätzter Durchmesser: 186 m bis 417 m
    Distanz: 51,1 Mio. km
    Geschwindigkeit: 50205,32 km/h (13,95 km/s)
    Zeitpunkt der kürzesten Entfernung zur Erde: am 03.07.2022 um 16.40 Uhr

    11 Erdbahnkreuzer in Erdnähe

    Asteroiden, die die Umlaufbahn der Erde kreuzen, nennt man auch Erdbahnkreuzer. Erdnahe Asteroiden vom Typ Apollo kreuzen die Erdbahn von außen, erdnahe Asteroiden vom Typ Aten kreuzen die Erdbahn von innen. Heute nähern sich insgesamt 11 Erdbahnkreuzer unserem Planeten.

    • erdnahe Apollo-Asteroiden heute: "7482 (1994 PC1)", "543319 (2013 YE38)", "(2003 OT13)", "(2011 ME)", "(2018 YY)", "(2020 SM4)", "(2020 XM3)", "(2021 RG6)"

    • erdnahe Aten-Asteroiden heute: "468727 (2010 JE87)", "(2019 UU7)", "(2022 CA1)"

    Asteroiden der Typen Amor und Atira kreuzen die Umlaufbahn der Erde nicht. Während sich die schwer zu entdeckenden Atira-Asteroiden vollständig innerhalb der Umlaufbahn der Erde bewegen, nähern sich Asteroiden vom Typ Amor der Erdbahn von außen.

    • erdnahe Amor-Asteroiden heute: "(2019 CH4)", "(2019 NM2)"

    Alle erdnahen Asteroiden heute im Überblick

    Name Entfernung Größe Geschwindigkeit Typ Termin Erdnähe
    (2020 XM3) 22,4 Mio. km 76 - 170 m 37581 km/h Apollo 03.07.2022 um 22.56 Uhr
    (2022 CA1) 25,3 Mio. km 9 - 21 m 13132 km/h Aten 03.07.2022 um 06.59 Uhr
    (2021 RG6) 39,5 Mio. km 4 - 10 m 19662 km/h Apollo 03.07.2022 um 10.24 Uhr
    (2020 SM4) 46 Mio. km 8 - 17 m 24782 km/h Apollo 03.07.2022 um 21.04 Uhr
    468727 (2010 JE87) 51,1 Mio. km 186 - 417 m 50205 km/h Aten 03.07.2022 um 16.40 Uhr
    (2003 OT13) 51,6 Mio. km 58 - 130 m 21348 km/h Apollo 03.07.2022 um 11.44 Uhr
    (2019 NM2) 54,2 Mio. km 24 - 54 m 45172 km/h Amor 03.07.2022 um 16.41 Uhr
    (2019 UU7) 61,6 Mio. km 17 - 38 m 45950 km/h Aten 03.07.2022 um 06.59 Uhr
    (2011 ME) 61,9 Mio. km 335 - 748 m 66331 km/h Apollo 03.07.2022 um 01.35 Uhr
    (2018 YY) 64,4 Mio. km 92 - 206 m 70210 km/h Apollo 03.07.2022 um 13.42 Uhr
    7482 (1994 PC1) 66,3 Mio. km 1284 - 2871 m 60027 km/h Apollo 03.07.2022 um 09.51 Uhr
    (2019 CH4) 68,5 Mio. km 23 - 52 m 40233 km/h Amor 03.07.2022 um 14.00 Uhr
    543319 (2013 YE38) 70,7 Mio. km 254 - 568 m 62417 km/h Apollo 03.07.2022 um 21.31 Uhr

    +++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis von aktuellen Daten der NASA automatisiert erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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    roj/news.de

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    Friday, July 1, 2022

    yeedi bei Amazon - Prime Day Preise vom 20.6. bis 20.7.2022 - Android User

    Saugroboterhersteller yeedi bietet aktuell über Amazon sämtliche Saugroboter zu Prime Day Preisen an. Das Angebot gilt seit 20.6.22 bis zum 20.7.22.

    yeedi mit Prime Day Preisen bei Amazon

    Wenn du auf der Suche nach einem Saugroboter bist, der günstig und hochwertig ist, lohnt es sich derzeit bei Amazon hereinzuschauen. Hersteller yeedi bietet fast alle Saugroboter noch bis zum 20. Juli zu vergünstigten Preisen an.

    • yeedi Vac-Hybrid
    • Reg.-Nr. Preis: 299,99€
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    • yeedi vac 2 pro Saugroboter
    • Reg.-Nr. Preis: 449,99€
    • Gutschein im Wert von 70 € auf der Produktseite.
    • Code: SWHZUTNT (30 EURO RABATT)
    • Aktionspreis: 349,99€

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    Smarter grillen - DER SPIEGEL - DER SPIEGEL

    Die Luxusversion »Block«: Vier Temperaturfühler, WLAN, 299 Euro

    Die Luxusversion »Block«: Vier Temperaturfühler, WLAN, 299 Euro

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Sommerzeit ist Barbecue-Zeit. Laut Statista feuern fast eine Million Deutsche mehrmals pro Woche den Grill an . Mehr als 20 Millionen tun das mindestens einmal oder mehrmals im Monat, legen dabei besonders gern Steaks, Würste und Fleischspieße  auf den Rost. Ob die dann auch perfekt gelingen, weder halbgar noch knochentrocken auf den Teller landen, ist eine andere Frage.

    Das digitale Grillthermometer Meater soll das leichter machen, indem es die Kerntemperatur des Grillguts misst und per Bluetooth an eine App sendet. Ein Vorteil dieser Technik: Sie funktioniert ohne Kabel, bei den populären Kugelgrills also auch bei geschlossenem Deckel und auch mit einem Drehspieß. Zudem bietet die App Möglichkeiten, die über die herkömmlicher Grillthermometer hinausgehen. Etwa, indem sie für viele Fleisch-, Geflügel- und Fischsorten geeignete Gartemperaturen vorschlägt und deren Einhaltung kontrolliert.

    Fotostrecke

    Das haben wir mit dem Meater zubereitet

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Was die App allerdings nicht bietet, sind Voreinstellungen für Gemüsegerichte. Wer also etwa einen ganzen Blumenkohl nach Ottolenghi grillen will – so wie ich das gern tue – muss sich weiterhin auf sein Gefühl verlassen – oder in der App eigene Temperaturvorgaben einstellen und das System, so vom Meater zum »Veggie-Meter« machen.

    Drei Varianten

    Die Herstellerfirma Apption Labs bietet ihre digitalen Grillthermometer in drei Varianten an: Die Standardversion mit zehn Metern Reichweite für 89 Euro, eine Plus-Version mit 50 Metern Reichweite für 109 Euro und den Meater Block, der zusätzlich eine WLAN-Anbindung hat, mit zwei oder vier Temperaturfühlern geliefert wird und 239 bis 299 Euro kostet. Was man dafür bekommt, ist übersichtlich: einen Bambusblock als Basis und je nach Modell ein bis vier Funkthermometer aus Metall.

    Wer beim Grillen sowieso immer neben dem Grill sitzt oder steht, kommt mit der Standardversion sicher klar. Möchte man im großen Garten etwas mehr Abstand zwischen sich und den Grill bringen, ist man mit der Plus-Version besser bedient. Die verlängert den möglichen Abstand zwischen Handy und Ladestation auf bis zu 50 Meter – unter Idealbedingungen.

    Den Meater Block brauchen dagegen nur Extremgriller, die gleichzeitig mehrere Stücke Fleisch auf den Rost legen und deren Garzeit kontrollieren wollen. Und jene, die auch mal länger zu garendes Grillgut zubereiten wollen. Pulled-Pork etwa – in der App als »gezogen« bezeichnet – kann schon mal zehn und mehr Stunden auf dem Rost liegen, bevor es fertig ist. Da will man nicht ständig danebenstehen, freut sich, dass der Block via WLAN eine Fernüberwachung ermöglicht. Zudem kann er nicht nur mit Batterien, sondern auch mit einem Netzteil betrieben werden, wenn es etwas länger dauert. Netzteil und Kabel liegen indes nicht bei. Aber vielleicht findet man im Keller ja noch eine alte Strippe für den Mikro-USB-Anschluss.

    App an den Grill

    Während all die Hardware nur das Vehikel ist, liegt das Besondere der Meater-Thermometer in der App. Sie läuft sowohl auf Android-Smartphones (Download im Play Store ) als auch auf iPhones (Download im App Store ) und wird per Bluetooth mit den Temperaturfühlern gekoppelt.

    Die vier Phasen des Grillens mit Meater

    Die vier Phasen des Grillens mit Meater

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Ist das erledigt, schiebt man das Thermometer so weit in das Gargut hinein, dass der erste von zwei Ringen auf dem Metallkörper darin verschwindet. So stellt man sicher, dass die Spitze des Thermometers die Innentemperatur misst, während der Kopf des Thermometers die Außentemperatur, also etwa die im Grill, registriert. Anschließend wählt man aus, welche Art von Fisch oder Fleisch man zubereiten möchte und bestimmt gegebenenfalls, wie »durch« man es möchte, also etwa »Medium Rare« oder »Well done«.

    Von da an muss man kaum noch etwas tun, außer gelegentlich das Grillgut zu wenden. Die App erledigt den Rest, zeigt Innen- und Außentemperatur an, schätzt die verbleibende Zeit ab, sagt Bescheid, wenn das Grillgut fertig ist oder zu heiß wird. Zudem startet sie gegebenenfalls einen Countdown, wie lange man es ruhen lassen sollte, bevor man es anschneidet.

    Mehr zum Thema

      Das funktioniert grundsätzlich sowohl auf dem Grill als auch in Backofen und Topf, wobei das Gerät Probleme hatte, durch die Wände meines Ofens hindurch eine Verbindung aufzubauen. Das klappte erst, als ich die Ladestation mit den eingebauten Magneten an die Wand des Ofens heftete. Davon, in der Pfanne ein Steak mit Meater zuzubereiten, würde ich abraten, der Kopf des Temperaturfühlers ist dabei immer im Weg.

      Fazit

      👍 Einfach zu bedienen

      👍 Ab Meater+ gute Reichweite

      👍 Übersichtliche App

      👎 Hoher Preis

      Mit einem Meater wird man nicht automatisch zum Grillexperten, aber es wird einem schwerer gemacht, beim Grillen total zu versagen. Das Erlebnis, halbgares Fleisch oder durchgetrocknete Schuhsohlen-Steaks serviert zu bekommen, lässt sich damit jedenfalls gut vermeiden. Wenn man größere Stücke Fleisch, ganze Hühnchen, oder Fische, die etwas länger brauchen, auf den Rost legt, kommt man dem perfekten Ergebnis mit einem solchen Thermometer zumindest näher, als beim Grillen nach Gefühl.

      Dafür zahlt man aber auch einen hohen Preis. Schon das günstigste Modell ist mit 89 Euro nicht gerade ein Schnäppchen. Im Vergleich mit anderen kabellosen Grillthermometern, Supermarktmodelle außen vor gelassen, ist es aber auch nicht überteuert. Den bis zu 299 Euro teuren Meater Block braucht freilich nur, wer sehr regelmäßig sehr viel Fleisch auf den Rost legt. Doch davon dürfte es immer weniger geben.

      Hintergrund: Produkttests im Ressort Tests

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      Thursday, June 30, 2022

      AUDIO TEST 5/22: Neue Kopfhörer (In-Ear, Over-Ear, Bluetooth) und Plattenspieler - likehifi.de

      AUDIO TEST Nr. 5/2022 ist seit dem heutigen 1. Juli im Handel erhältlich. Wir haben uns dabei die neuesten Kopfhörermodelle ins Testlabor bestellt und geben Ihnen hier wie immer einen kurzen Aus- und Einblick, was Sie in der Juli-Ausgabe vom HiFi-Magazin aus dem Auerbach Verlag noch alles erwartet.

      Für diese Sommer-Ausgabe der AUDIO TEST widmen wir uns dem Thema mobiles HiFi und den besten Kopfhörern 2022. Egal ob In-Ear- oder Over-Ear-Kopfhörer, Bluetooth-Modell mit ANC oder Elektrostat – wir haben die neuesten Kopfhörer Flaggschiffe von Herstellern wie Focal, Mark Levinson, Sennheiser, Stax, Technics oder Yamaha Test. Dazu die passenden Kopfhörerverstärker – ob mobil oder ganz audiophil mit Röhrentechnik – von Chord, Stax oder Vincent. Abgerundet wird das Heft von neuen Plattenspielern (Cambridge Audio und der neuen Marke Rekkord) und unserem großen Rückblick auf die Highlights und Neuvorstellungen der HIGH END Messe 2022.

      Übersicht: Diese 20 HiFi-Produkte haben wir für Sie in AUDIO TEST 05/2022 getestet:

      • Audio Pro A38 Standlautsprecher (Aktiv)
      • Cambridge Audio Alva TT V2 Plattenspieler
      • Cambridge Audio Melomania 1+ In-Ear-Kopfhörer
      • Chord Mojo 2 Mobiler Kopfhörerverstärker
      • Focal Celestee Over-Ear-Kopfhörer
      • Mark Levinson No. 5909 Over-Ear-Kopfhörer
      • Nubert nuBoxx A-125 pro Regallautsprecher (Aktiv)
      • Philips Fidelio T1 In-Ear-Kopfhörer
      • Rega Planar 1 Plattenspieler
      • Rega io Verstärker
      • Rega Kyte Regallautsprecher
      • Rekkord F300 Plattenspieler (Vollautomat)
      • Rode NTH-100 Over-Ear-Kopfhörer
      • Sennheiser IE 600 In-Ear-Kopfhörer
      • Stax Lambda SR-L700 MK2 Over-Ear-Kopfhörer (Elektrostat)
      • Stax SRM-D10 Kopfhörerverstärker
      • Technics EAH-A800 Over-Ear-Kopfhörer
      • Triangle Comète 40th Regallautsprecher
      • Vincent KHV-200 Kopfhörerverstärker (Röhre)
      • Yamaha YH-L700 Over-Ear-Kopfhörer
      AUDIO TEST Ausgabe 05 2022 Magazin HiFi Heft Plattenspieler Kopfhörer Anlage Stereo Lautsprecher Auerbach Verlag Test Review Juli Inhalt

      Titelthema: Die besten Kopfhörer-Modelle 2022 – In-Ears, Over-Ears, Bluetooth-Kopfhörer und Elektrostaten im Test

      Die warmen Sommertemperaturen locken ins Freie und so wollen wir unsere Lieblingsmusik auch draußen und unterwegs – sprich: mobil – genießen. Genau aus diesem Grund haben wir für Sie in der neuen Ausgabe der AUDIO TEST gleich neun neue Kopfhörer-Flaggschiffe getestet – in verschiedenen Preiskategorien und mit verschiedenen Technologien. Hier finden Sie ganz sicher die passenden Kopfhörer für unterwegs oder das ungestörte Hören zu Hause.

      AUDIO TEST Ausgabe 04 2022 Magazin HiFi Heft Pro-Ject A1 Automat Plattenspieler Auerbach Verlag Test Review Mai Inhalt

      Die US-Schmiede Mark Levinson lieferte uns mit dem neuen No. 5909 ihren ersten Kopfhörer überhaupt zum Test ins Labor und so viel können wir verraten – es ist einer der besten Kopfhörer in seiner Preisklasse!

      Sennheiser hat nach dem In-Ear Topmodell IE 900 (hier im Test) den kleinen Bruder nachgeliefert, den IE 600. Wir haben den audiophil aufspielenden In-Ear auf Herz und Nieren geprüft und natürlich geschaut, wie er sich vom höherklassigen Topmodell unterscheidet.

      Natürlich darf die japanische High-End-Schmiede Stax bei einem Kopfhörer-Spezial nicht fehlen. Der deutsche Stax-Vertrieb ATR – Audio Trade lieferte uns kurz vor Redaktionsschluss – und frisch von der HIGH END – die Stax Lambda SR-L700 MK2 nach Leipzig. Wie die Elektrostaten unserem Tester gefielen, lesen Sie in AUDIO TEST 5/22 ab Seite 66.

      Dazu haben wir drei spannende Kopfhörerverstärker-Modelle für Sie getestet. Smart und pfiffig – weil kompakt – fanden wir dabei den Chord Mojo 2, der auch als D/A-Wandler fungiert. Wer es lieber audiophiler mag, für den wäre der Vincent KHV-200 etwas. Der edle Headphone-Amp kommt nämlich auch mit amtlicher Röhrentechnik um die Ecke. Passend zum Stax Kopfhörer haben wir dann auch den Stax SRM-D10 Treiberverstärker getestet – er ist der erste mobile STAX-Verstärker mit integriertem D/A-Wandler!

      Anlage des Monats: Rega System One

      Unser HiFi-Anlagen-Test des Monats widmet sich dieses Mal einem Testkandidaten, den wir lange nicht mehr zu Gast hatten: Rega. Die Engländer stellten vor ein paar Monaten ihre 3-teilige Komplettanlage „System One“ bestehend aus den Rega Kyte Kompaktlautsprechern, dem io Verstärker und dem Rega Planar 1 Plattenspieler vor. Nach langer Wartezeit und mit entsprechender Vorfreude erlebten wir eine HiFi-Anlage, die sowohl Einsteiger als auch HiFi-Kenner glücklich machen wird. Mehr dazu in AUDIO TEST ab Seite 86.

      AUDIO TEST Ausgabe 05 2022 Magazin HiFi Heft Rega Kyte Kompaktlautsprechern io Verstärker Planar 1 Plattenspieler Lautsprecher Auerbach Verlag Test Review Juli Inhalt

      Plattenspieler des Monats: Cambridge Audio Alva TT V2

      Von der Anlage des Monats zum Plattenspieler des Monats: Cambridge Audio hat nach kurzer Zeit einen Nachfolger zu seinem Plattenspieler Alva TT auf den Markt gebracht. Das schlicht als V2 betitelte Produkt hat Altbewährtes beibehalten und den Plattenspieler in Nuancen verbessert. Wie sich der moderne Plattenspieler mit Bluetooth-Funktion in unserem Praxistest geschlagen hat? Sie lesen es im aktuellen Heft!

      AUDIO TEST Ausgabe 05 2022 Magazin HiFi Heft Cambridge Audio Alva TT V2 Plattenspieler Auerbach Verlag Test Review Juli Inhalt

      40 Jahre Triangle Lautsprecher

      Der französische Lautsprecher-Hersteller Triangle feierte kürzlich sein 40. Jubiläum und zu diesem Anlass wurde eine Jubiläums-Lautsprecher-Serie vorgestellt. Nachdem wir die Antal 40th Standlautsprecher bereits im letzten Jahr im Test hatten, freuten wir uns nun auf das Stelldichein der kompakten Comète 40th. Ein Traum von einem Lautsprecher, in Klang und Ästhetik!

      AUDIO TEST Ausgabe 05 2022 Magazin HiFi Heft Triangle Comete 40th Kompaktlautsprecher Lautsprecher Auerbach Verlag Test Review Juli Inhalt

      XXL-Messerückblick: Das war die HIGH END Messe 2022

      Nach 3 Jahren Zwangspause kehrte die HIGH END Messe endlich wieder nach München ins MOC zurück. Wir waren im Mai 2022 für vier Tage in München vor Ort und haben uns allerlei Neuheiten angesehen und angehört. Den großen Messerückblick auf sieben Seiten mit zahlreichen Hintergrundinfos finden Sie im Heft ab Seite 10.

      AUDIO TEST Ausgabe 05 2022 Magazin HiFi Heft Speaker Stereo Lautsprecher Auerbach Verlag Juli HIGH END Inhalt
      Auf unserem AUDIO TEST YouTube Kanal findet sich zudem auch ein Video mit Highlights von der HIGH END Messe 2022 aus München.

      Album des Monats: David Bowie

      Nach den Albumklassikern von Radiohead oder Norah Jones geht es dieses Mal in die 1970er Jahre. Im Jahre 1972 wurde nämlich die wegweisende Rock-Oper „The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“ von David Bowie veröffentlicht. Dieser Tage ist die Platte nun schon 50 Jahre alt geworden. Unser Autor Christian Kautz blickt zurück auf das Album und seinen Einfluss auf die Popkultur.

      AUDIO TEST Ausgabe 05 2022 Magazin HiFi Heft David Bowie Ziggy Stardust Auerbach Verlag Test Review Juli Inhalt

      Weitere Themen in AUDIO TEST 05/2022

      • NEWS: Die wichtigsten News, Trends und Neuerscheinungen auf dem HiFi-Markt.
      • Dr. Ton: Mastering – Das passiert beim Mastering im Studio
      • 20 HIFI-TESTS: Für perfekten HiFi-Klang zu Hause haben wir gleich 17 neue Kopfhörer, Regallautsprecher, Standlautsprecher, Plattenspieler, Verstärker, Kopfhörer-Verstärker und Aktivlautsprecher auf den Prüfstand geholt. Für jeden etwas dabei.
      • MESSE-SPECIAL: Großer Rückblick auf die HIGH END Messe 2022
      • FACHHANDELSMARKT: Die Suche nach einem passenden HiFi-Händler in Ihrer Region endet hier.
      • LEXIKON: HiFi Bergriffe leicht verständlich erläutert.
      • TESTÜBERSICHT: Über 300 HiFi-Testgeräte in der großen XXL-Übersicht.
      • ALBUM DES MONATS: David Bowie – Ziggy Stardust
      • JUKEBOX: Reviews und Rezensionen zu neuen Alben für Blues, Jazz, Indie, Pop und Klassik finden Sie hier.

      Titelbild der AUDIO TEST Juli Ausgabe 2022

      AUDIO TEST Ausgabe 05 2022 HiFi Review Magazin Heft Kaufen Shop bestellen Abo E-Paper digital Lautsprecher Plattenspieler Kopfhörer Auerbach Verlag Juli Titelbild Cover

      AUDIO TEST Ausgabe 5/2022 finden Sie ab 01.07.2022 überall im Handel, im Versand und Online zum Beispiel bei readly.com.

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      Bildquellen:

      • AUDIO TEST Magazin Heft 05 2022: Auerbach Verlag (alle)

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      AUDIO TEST 5/22: Neue Kopfhörer (In-Ear, Over-Ear, Bluetooth) und Plattenspieler - likehifi.de
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      Nachdem es vor wenigen Tagen bereits inoffizielle Informationen zum Rollout von Samsungs One UI 5.1 für die ersten Modelle jenseits der ne...